In Schweden stehen an vielen Straßen Geschwindigkeitskameras. In der Regel kündigen Schilder diese Verkehrskontrollen an, so dass man rechtzeitig das Tempo drosseln kann. Wer dennoch zu schnell unterwegs ist und geblitzt wird, muss aber in vier von fünf Fällen nicht damit rechnen, zur Kasse gebeten zu werden. So wurden von Januar bis November 2009 laut der schwedischen Zeitung Dagens Nyheter nur 22 Prozent der Übertretungen geahndet. Das seien sogar noch sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Die niedrige Quote soll etwa von Aufnahmen bei Schnee oder Regen herrühren. Bei schlechter Witterung seien die Fahrer nicht eindeutig zu erkennen. Ein Problem sei auch die Benutzung von Firmenwagen. In Schweden haftet, anders als in Deutschland, nicht der Halter, sondern der Fahrer eines Wagens.
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Geschwindigkeitsübertretungen oft ohne Folgen
22. Dezember 2009 Abgelegt unter Aktuelles | Keine Kommentare















